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Was ist Geocaching? Suchen,Finden und Verstecken Begriffe und Regeln Ausrüstung Weitere nützliche Tipps

Geocaching setzt sich zusammen aus geo = griech. Erde und cache = engl. Versteck. Es ist die moderne Form der Schnitzeljagd mit Hilfe von Koordinaten und GPS-Signalen. Koordinaten? GPS?

Als Koordinaten bezeichnet man das gedachte Gradnetz aus Längen- und Breitenkreisen auf der Erdoberfläche. Auf einem Globus sind sie als Streifen eingezeichnet. Die Breitengrade werden vom Äquator aus nach Norden und Süden gezählt, die Längengrade vom Nullmeridian (der durch Greenwich, einem Ort bei London, führt) nach Osten bzw. Westen. Mit Hilfe dieses Netzes lässt sich jeder Punkt auf der Erde exakt bestimmen, zum Beispiel so: N 047°25.157, E 010°59.522 (das ist die Zugspitze). Das N bezeichnet den nördlichen Breitengrad und das E den östlichen Längengrad. Wo sich diese beiden Grade schneiden, ist der gesuchte Punkt. Die Einheit sind Grad, also das Zeichen °. Um einen Punkt noch feiner zu bestimmen, gibt es Minuten (das sind die ersten beiden Ziffern nach dem Zeichen °) und Sekunden ( die letzten drei Ziffern der Koordinate), die eine Gradangabe untergliedern.

GPS ist die Abkürzung für Global Positioning System bzw. Globales Positions System. Wenn du nun ein GPS-Gerät in der Hand hältst, kann dieses über Signale von Satelliten im All berechnen, auf welcher Koordinate du gerade stehst. Außerdem kann es, wenn du bestimmte Koordinaten eingibst, anzeigen, in welche Richtung und wie weit du gehen musst, um zu diesem Punkt zu gelangen. Es ist also eine Art elektronischer Kompass.

Beim Geocaching geht es nun darum, einen Behälter zu verstecken und auf Datenbanken im Internet die Koordinaten des Verstecks zu veröffentlichen. Jeder andere kann dann diese Koordinaten in sein GPS-Gerät eingeben und das Versteck finden ... eine weltweite Schatzsuche!

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